Züchten & Zucht

Unsere Zucht in kurzen & klaren Worten:

Jeder Welpe hat ein eigenes Bedürfnis und die  neue Familie wird danach ausgesucht. Das geschieht unabhängig von der Farbe des Welpen oder dem Farbwunsch des Interessenten und, wenn es geht, auch unabhängig vom Geschlecht.

Wir gucken genau, wer zu wem passt und teilen die Welpen nach dem für uns besten Match entsprechend zu.

Unserer Erfahrung nach werden so die perfekten Verbindungen zwischen Welpen und den neuen Eltern hergestellt.

ALLE Welpeneltern sind bis heute begeistert und auch froh, dass
SIE
diese Entscheidung NICHT treffen mussten, denn ALLE Welpen sind süß, aber das sagt NICHTS darüber aus, ob sie zu einem passen.

Wir geben keine Welpen an Familie, wo sie regelmäßig allein sein müssten. Unserer Meinung nach, sind Havaneser dafür einfach nicht geeignet. Havaneser sind 
Begleithunde und brauchen 
IHRE Menschen.

Unsere Welpen verbringen ihre 
Zeit und den Urlaub mit Ihnen oder bleibt im Kreis der übrigen Familie oder Freunde oder kommen zu uns, keinesfalls gehen sie in Tierpensionen.

Wir geben keinen Welpen OHNE persönliches Kennenlernen der ganzen Familie ab.

Unsere Babies ziehen mit ca. 12 Woche in ihr neues Zuhause. Sie verlassen uns dann gut sozialisiert, als liebevolle Haustiere.

Wir geben keine Welpen an Familien mit Kinder unter 7/8 Jahren ab. 

Es gibt pro Wurf eine Welpengruppen und dazu die Hauptgruppe zur Zucht.

Wir haben mehrere Web-Cams, damit die Interessenten Ihr Baby, wenn es geht von Geburt an und auf dem Weg zu ihnen, begleiten kann.

Je nach Entwicklung des Wurfes, können die Welpen ab der 5-6sten Wochen besucht werden.

Zu dem Zeitpunkt sind schon viele Charakterzüge sehr gut erkennbar.

Wir freuen uns, wenn die neuen Welpeneltern untereinander Kontakt haben. Viele ehemalige Welpeneltern treffen sich auch Jahre später noch, die WhatsApp-Gruppen bleiben immer bestehen.

Wir freuen uns auf Besuche, damit wir euch und ihr uns kennenlernen könnt. Besuche sind jederzeit, nach Absprache, möglich.

Wir leben transparent, es gibt, so es sich zeitlich machen lässt, jährliche ehemalige Welpentreffen.

Wir belegen regelmäßig Fortbildungen, um unser Wissen zu erweitern und zu vertiefen.
Mehr unter : Das sind wir

Die Welpen werden, jeder nach seinen Bedürfnissen und seinem Tempo gefördert und gefordert.

Unsere Zuchtstätte wird immer mit einem hervorragenden Ergebnis abgenommen worden.

Unsere Hunde leben immer bei uns, nie allein, wir haben keine Zwingeranlagen und auch kein Welpenzimmer.

Alle Zuchthunde habe alle wichtigen Gesundheitsprüfungen abgelegt.

Wir lassen neben der geforderten Patella Untersuchung, auch die Augen testen und es wird ein umfangreicher DNA Test gemacht, um vererblich Krankheiten, soweit es geht,
aus zu schließen.

Alle Zuchthunde haben einen exquisiten Stammbaum mit sehr guten und vor allem gesunden Vorfahren (Leni ist gekört und kommt aus einer bekannten Körzucht), Kamies Vater ist ebenfalls gekört und hat viele Titel in seinem Besitz.

Unsere Zuchthunde sind etwas Besonderes, allein schon durch ihre sehr guten (und vor allen gesunden) Vorfahren.

Wir achten auf die Gesundheit der Eltern und deren Geschwister.

Bei uns gibt es  keine Inzuchtverpaarung (z. B. Onkel-Nichte) im Stammbaum.

Uns ist ein niedriger  Inzuchtkoeffizient (COI) sehr wichtig.

Wir achten darauf, dass sich die Ahnen in den letzten Generationen der Ahnentafel nicht wiederholen.

Wir achten bei der Verpaarung extrem darauf, dass die Gene kompatibel sind.

Wir suchen Deckrüden sehr genau und mit viele Nachforschung aus und fahren auch gern viele hundert Kilometer für einen guten Rüden.

Wir achten auf sehr gutes Pigment und ein schönes Haarkleid, deswegen füttern wir Barf, Trockenfutter, so wie Nassfutter in guter Qualität.

Wir lehnen Farbzucht, wie auf Rot oder Schoko, komplett ab. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind viel zu unbekannt und damit sehen wir das als zu gefährlich an.

Wir belegen erst, wenn die Hündin auch mental soweit ist, das kann nach 2 oder 3 Jahren der Fall sein, erlaubt wäre schon mit 15 Monaten, was wir ablehnen. 

Wir züchten nur mit wesensfesten Hunden, die auch bereit und fähig sind, sich um ihre Welpen zu kümmern.

Die Mütter werden engmaschig tierärztlich während der Schwangerschaft versorgt, auch hier werden zusätzliche Untersuchungen und Impfungen gemacht, die nicht gefordert sind.

Die Zuchthündinnen werden nicht ausgebeutet, sondern je nach Verfassung maximal alle 2 Läufigkeit belegt. Es kommt auch vor, das mehrerer Läufigkeit dazwischen liegen. Wir gucken uns die Hündinnen vorher genau an.

Unsere Welpen werden im Rudel geboren, zum Beispiel in der Stube oder im Schlafzimmer, wo auch immer die Mutter es möchte. Das Rudel ist immer dabei. Wir schlafen bei den Welpen bis sie ausziehen, die Welpen sind nie allein. Wir sind die vollen 12 Wochen, 24 Stunden täglich für unsere Welpen da.

Wir freuen uns über jedes Bild, jeden Anruf, jede Frage und stehen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Kurz, wir sind immer für unsere Käufer da, vor dem Kauf, nach dem Kauf, einfach ein Leben lang.

Kastration/Sterilisation gehören nicht zu unserer Philosophie für einen ausgeglichenen und gesunden Hund.

Wir tue alles, jede mögliche Untersuchung auf alles mögliche, um die Gesundheit jedes Babies  zu gewährleisten, aber Mutter Natur hat in ALLEM Anderen das letzte Wort.

Ganz wichtig, wir nehmen unsere Hunde IMMER gern in Pension, sei es im Notfall oder wenn ein Urlaub OHNE Hund ansteht.

Was kostet ein Welpe

Diese Frage in Zahlen zu beziffern, ist fast unmöglich. Wer sieht schon, was wirklich hinter unserer Zucht steckt?
Wie will man die ganze Vorbereitung, bevor die Babies überhaupt da sind und unseren ganzen Einsatz für die Babies,
heißt 12 Wochen mit je 24 Stunden, in einen Preis umrechnen ? 

Wichtig zu wissen ist, uns geht es nicht um „blindes“ Verpaaren irgendeiner Hündin mit irgendeinem Rüden aus der Nachbarschaft, weil der
da gerade zufällig ist, damit wir kostengünstig Welpen produzieren können.

Jede unserer Verpaarung ist lange durchgeplant. Wir stellen Zuchtpläne auf, wir gucken wer zu wem passt und und und.
Darauf folgt oft die sehr weite Reise zu einem passenden Deckrüden, oft mehrfach, weil zwischen den Deckakten gern mal 1 Tag liegen darf. Auch haben wir passende Deckrüden eingekauft, deren Preise auch gern mal im mehrstelligen Bereich liegen.

Schon vor dem Deckakt, bekommen die Mamas spezielles Futter und diverse Zusätze, damit Mama und später die Welpen nicht unterversorgt sind. Es kommen Kosten für spezielle Impfungen der Mama und evtl. hohe Tierarztkosten dazu, sollte ein Kaiserschnitt notwendig sein
und vieles mehr.

Die Untersuchungen wie Patella, Augen, eine umfangreiche DNA Analyse auf Erbkrankheiten, die wir als notwendig erachten,
DNA Profile, um später nachweisen zu können, dass die Eltern wirklich die Eltern sind usw., kosten viel Geld.

Dazu kommen manchmal mehr als 500 km Fahrt nur für die Zuchtzulassung einer Hündin oder eines Rüden, denn 
ohne strenge Prüfung
durch einen international anerkannten Zuchtrichter, darf und wird hier kein Hund zur Zucht eingesetzt.

Weitere Kosten sind die Impfung der Welpen, das Chippen, die Gesundheitsuntersuchung durch den Verein und unseren Tierarzt und die 
Ahnentafeln, die vom Verband für die jeweiligen Welpen ausgestellt werden.

Und JA ein Hund braucht „Papiere“, denn diese Papiere sind sein Abstammungsnachweis, ähnlich unserem Familienstammbuch.
Dort sieht man wer die Eltern, Großeltern, Urgroßeltern sind und kann vollständig nachvollziehen, aus welchen Linien der Hund stammt.

Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir mittlerweile von Uroma über Oma über Mama und deren Töchter ALLES hier bei uns leben haben
und wir kennen die Zucht, aus der diese Ursprungshunde stammen.
Wir kennen von allen Hunden, ihre Eigenarten, ihren Charakter, wissen wer zu wem passt und wen wir mit wem verpaaren können.

Abschließend: JA, wir wählen aus, an wen wir welchen Hund gebe. Unsere Babies sind uns extrem wichtig  und liegen uns sehr am Herzen.
Und keiner unserer Welpen ist zu einem Schnäppchenpreis zu haben.

Wenn Sie sich für eines unserer Babies interessieren, auch nachdem Sie das hier alles gelesen haben,
schreiben Sie uns gern an, per Mail oder Whatsapp und schreiben Sie gern ein wenig von sich oder rufen Sie uns einfach an.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und zu gucken, ob wir zusammen passen.

 

 

Die Hand eines Züchters
( nicht von uns, aber unheimlich schön geschrieben)

wir haben lediglich 2 kleine Details geändert !
1. wir entwöhnen die Welpen nicht von der Mama, das macht die Mama selbst
2. wir legen kein Halsband an, sondern ausschließlich Geschirre.


Die Hand eines Züchters ist die Hand, die die Hündin bei der Geburt beruhigt. Es ist die Hand, die ihren Bauch streichelt, um ihr bei der Geburt zu helfen .

Die Hand eines Züchters ist die Hand, die den Weg frei macht, damit die Welpen leichter geboren werden können. Es ist die Hand, die nicht zittert, auch wenn sie voller Blut ist, um einem Welpen in Schwierigkeiten zu helfen.

Die Hand eines Züchters ist die Hand, die die Fruchthülle öffnet und die Nabelschnur trennt, wenn die Mama das nicht schnell genug macht.
Es ist die Hand, die den Welpen trocken rubbelt und ihm zum ersten Atemzug verhilft.

Die Hand eines Züchters ist auch die, die einen Welpen liebevoll streichelt und die Tränen weg wischt, wenn es ein Baby trotz aller Bemühungen nicht ins Leben geschafft hat.

Die Hand eines Züchters ist diejenige, die Mama und Welpen mehrmals täglich sauber macht und kontrolliert, ob es allen gut geht.
Die die Babies täglich wiegt, die Mama mit gutem Futter versorgt und nebenbei irgendwie auch noch den eigenen Haushalt erledigt und sich ums Rudel kümmert.

Die Hand eines Züchters muss oftmals müde Augen reiben und die Sorgenfalten auf der Stirn glätten, weil die Mama erst nach mehreren Tagen genug Milch hat und er sich bis dahin um das Leben seiner Welpen sorgen muss. Es ist die Hand, die bei Problemen alle 2 Stunden Milchfläschchen bereitet, die Welpen füttert und die Bäuchlein reibt, damit die Verdauung in Gang kommt.

Die Hand eines Züchters ist diejenige, die 12 Wochen lang auch nachts kaum Ruhe findet, nur für Mama und Welpen da ist und jedes zugenommene Gramm zufrieden in die Gewichtstabelle einträgt.

Die Hand eines Züchters ist die, die die erste feste Nahrung bereitet, die Welpen 5 weitere Wochen regelmäßig füttert, das Lager sauber hält, mit den Hundekindern spielt, ihnen das kleine 1×1 des Lebens beibringt, die ersten Kontakte zu den Interessenten knüpft und oft ruhelos ist, weil Entscheidungen getroffen werden müssen, die das weitere Leben der Welpen mitbestimmen.

Die Hand eines Züchters ist die, die im Vorfeld viele Fragen der neuen Hundeeltern beantwortet, ihnen Bildern und Videos schickt, den Abschied vorbereitet und alles im Vorfeld dafür tut, dass dieser problemlos von statten geht.

Die Hand eines Züchters ist die, die dem Welpen sein erstes eigenes Geschirr umlegt und die beim Abschied die Träne des Züchters wegwischt.

Die Hand des Züchters ist auch die, die regelmäßig zum Telefon greift oder die Mails schreibt oder beantwortet und sich nach dem Wohl aller verkauften Hunde erkundigt bzw. viele Fragen beantwortet und bei der Lösung von Problemen hilft. Es ist auch die, die das viele Geld aus dem Verkauf in die Hundesparbüchse steckt, mit dem Wissen, dass oftmals kaum der Aufwand gedeckt ist und bald neue Ausgaben anstehen, um die Zucht weiter zu führen, denn ein liebe- und verantwortungsvoller Züchter wird nicht reich durch die Zucht.

Die Hand eines Züchters ist auch die, die seine Augen zuhält, damit man die Tränen nicht sieht, die er vergießt, wenn er angefeindet wird und für gesundheitliche oder andere Probleme verantwortlich gemacht wird, die er nicht zu verantworten hat.

Die Hand eines Züchters ist aber auch die, die das Herz des Züchters glücklich schlagen spürt, wenn es seinen Hunden und Welpen gut geht und er zufriedene Welpeneltern sieht.

Denkt bitte an all das, wenn ihr das nächste Mal die Hand eures Züchters schüttelt und denkt bitte daran, dass ein guter Züchter seine gezüchteten Hunde bis zu deren Lebensende begleitet, sich immer um sie sorgt und dass es für ihn nichts Schöneres gibt, als am Leben dieser Hunde teilhaben zu dürfen und sich zu freuen, wenn es ihnen gut geht.

J Iael Mirkin Gómez

 

Aufwachsen im Rudel
Aufwachsen im Rudel

Wie bereits geschrieben, gibt es bei uns kein Welpenzimmer. Die Welpen wachsen inmitten der Familie und dem Rudel auf.
Geboren werden sie oft bei uns im Schlafzimmer, denn hier schlafen die Hunde auch sonst mit uns. So hat die Mutter am wenigsten Stress und muss sich nicht umstellen.

Die ersten 2-3 Wochen bleiben sie hier. Sobald sie ihre Äugelein öffnen und krabbeln können, ziehen wir mit der Mutter ins Wohnzimmer.
So lernen sie von Anfang an, dass Alltagsgeräusche (Fernseher, Staubsauger, Spülmaschine usw.) völlig normal sind.

In der Welpenzeit sind wir immer besonders „tollpatschig“ und uns fallen ganz zufällig ständig Töpfe, Kochlöffel, Schlüssel… zusammen mit Leckerchen herunter. Auch werden ab der zweiten Woche wöchentlich die Krallen geschnitten, die Öhrchen kontrolliert und ins Mäulchen geschaut. Später lernen sie auch Autofahren und Verkehrslärm kennen.

Sie dürfen im Garten genauso toben, wie in der Küche oder im Wohnzimmer und haben natürlich Welpen geeignetes Spielzeug.

Schangerschaftsgymnastik
Schwangerschaftsgymnastik

Meine Mütter bekommen während ihrer Trächtigkeit eine Sonderbehandlung. 2-3x wöchentlich machen wir mit Begeisterung Schwangerschaftsgymnastik auf einem Ball. Durch sanfte Schaukelbewegungen müssen sie immer andere Muskeln anspannen,
um das Gleichgewicht zu halten. Dabei belastet es weder die Gelenke noch den Kreislauf und ist deshalb besonders schonend und
kann noch bis zur Geburt fortgeführt werden. Unsere Hunde lieben das Training auf dem Ball – es gibt auch immer Leckerchen und Lob. 

Jeden Abend bekommen zudem die Mütter Massagen, die mögliche Verklebungen der Haut mit dem Unterfettgewebe lösen
(alle anderen Hunde ca. jeden zweiten Tag). Diese könnten zu schlimmen Verspannungen bis hin zu Fehlhaltungen und starken
Schmerzen führen. Durch die Hormone und den dicken Bauch treten diese Verklebungen vermehrt auf. Jeden Abend stehen die
Hunde schon parat und fordern ihre tägliche Massage ein. Wir zeigen den Welpeneltern gerne, wie sie ihren Schatz hiermit
verwöhnen können.

Außerdem werden 1x wöchentlich die Bänder und Sehnen gedehnt. Dies ist sehr angenehm für die Hunde und hält sie fit.

Neurologische Frühstimulation
Neurologische Frühstimulation

In der letzten Zeit haben wir uns intensiv mit der neurologischen Frühstimulation beschäftigt. Neue Forschungen aus den USA haben gezeigt, dass diese Welpen weniger stressanfällig sind und später viel gelassener mit neuen Situationen umgehen, als ihre Geschwister, die nicht entsprechend gefördert wurden.
Auch sind diese Welpen selbstsicherer, weniger ängstlich und haben ein größeres Vertrauen in ihre Menschen. Ebenso wurden positive Effekte auf die Gesundheit festgestellt, vor allem eine verbesserte Herz-Kreislauf-Leistung, verbesserte Arbeit der Nebennieren, ein stärkeres Immunsystem, ein kräftigereres Herz und eine größere Toleranz in Stresssituationen.

Wichtig hierbei sind die ersten 14 Tage, in denen die Welpen noch taub und blind sind.
Sie werden verschiedenen Reizen ausgesetzt (z.B. auf den Rücken drehen, Pfoten kitzeln usw.) und anschließend wieder zur Mutter gelegt.
Nach dem „Stress“ folgt also sofort die Geborgenheit und Wärme von Mama.
Dadurch wird der Kreislauf angeregt und Stressreize werden positiv verknüpft.